Neuzig Prozent der Gebäude in Norddeutschland verfügen über ein doppelschaliges bzw. zweischaliges Mauerwerk. Eigentümer und Objektnutzer solcher Häuser haben Glück. Die Luftschicht zwischen den zwei Mauerwerksschalen kann kostengünstig nachträglich gedämmt werden. Durch das Befüllen der Luftschicht mit Premium-Einblasdämmung werden die innere und äussere Mauerwerksschale miteinander verbunden. Die nachträgliche Kerndämmung im Einblasverfahren aktiviert somit auch die Dämmfunktion der äusseren Mauerwerksschale und führt zu einer deutlichen Verbesserung des U-Wertes des gesamten Bauteils.

 

Aufbau Hohlschicht Kerndaemmung

Aufbau einer Kerndämmung in einem doppelschaligen Mauerwerk (Bild)

Zweischalige Mauerwerke können unterschiedlich aufgebaut sein. Die innere Mauerwerksschale besteht meist aus Kalksandstein und Putz. Die äussere Mauerwerksschale (Vorsatzschale) dagegen besteht häufig aus Klinkersteinen (Sichtmauerwerk) oder verputzten Klinkern (Putzfassade). In der Regel sind zwischen der inneren und der äusseren Mauerwerksschale ca. 7 bis 8 cm Hohlschicht vorhanden.

Bei der nachträglichen Kerndämmung mit Steinwolle oder Glaswolle werden kleine Löcher in die Kreuzfugen der Vorsatzschale gebohrt. Durch diese kleinen Einfülllöcher wird die Kerndämmung mit einer Einblasmaschine mittels Luftdruck in die Hohlschicht gepustet. Die Hohlschicht wird vollständig ausgefüllt, so dass die Kerndämmung sich nahtlos an beide Mauerwerksschalen anschmiegt. Die Einfülllöcher werden anschließend mit farblich angepasstem Mörtel verschlossen. Der ursprüngliche Charakter des Mauerwerks bleibt erhalten.

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